Chronik
Am 21. April 1907 spielte ein kleiner Junge mit Streichhölzer genau unter einem Fuhrwerk das mit Heu beladen war. Es passierte das was sich jeder denken konnte. Der Wagen fing Feuer, das hoch fliegende Heu flog durch den Wind getragen weit davon. Nicht weit genug. Es landete im Dorfkern von Schönefeld auf die mit Stroh gedeckten Häuser. Das Feuer verbreitete sich rasend schnell und jeder versuchte zu helfen. Wassereimer über Wassereimer wurden herangetragen aber es nutzte wenig. Die Kirche und die umliegenden Häuser sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Insgesamt sind 38 Gebäude zerstört. Der Wiederaufbau war mühsam.
1910 - Als langsam die Wunden verheilten, wurde eine Feuerwehr in Schönefeld gegründet. Die Kameraden bekamen eine neue Handdruckspritze vom Feuerlöschgerätewerk Köbe in Luckenwalde.
1911 - wurde mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen.

Am 8. November 1947 berief Herr Erich Hönicke, im Auftrage des Landesbrandschutzamtes, eine Versammlung zur Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr ein. An dieser Versammlung nahmen 27 Kameraden teil.
aktive Mitglieder:
Erich Hönicke, Erich Sallach, Willi Prinz, Alfons Brumm, Edmund Schulze, Oswald Felgenhauer, Herbert Moll, Walter Linke, Günter Kummetat, Willi Wollschläger, Wilhelm Schulze, Werner Stern, Heinz Sebastian, Artur Leuchert, Karl Groth, Heinz Hanack
passive Mitglieder:
Walter Ziegener, Walter Grofe, Bertholt Leuchert, Fritz Brumm, Richard Friedrich, Richard Hannemann, Kurt Junker, Emil Lamprecht, Wilhelm Ziegener und Erich Mehlis
Die Rote Armee bewilligte aber nur eine Löschgruppe von 12 Mann. Alle anwesenden Kameraden beantragten die Aufnahme in die Wehr. Dadurch wurden später in Schönefeld 2 Löschgruppen aufgestellt.
In dieser Wehr sollte Herr Hönicke der Wehrleiter sein und er wurde für diesen Posten gewählt. Erich Sallach wurde Stellvertreter, Kurt Junker Schriftführer und Wilhelm Ziegener Kassenwart.
Das Beitrittgeld betrug damals 1 RM, der monatliche Beitrag 0,50 RM; wurde dann herabgesetzt auf 0,20 RM. Ab 1975 wurde der Betrag auf 1 Mark erhöht.
Als Gründungsjahr wurde das Jahr 1910 angenommen. Die Satzung der einstigen Wehr wurde übernommen.
Laut Runderlass Nr. 14/6648 mussten alle ehemaligen Mitglieder und Angehörige der NSDAP oder einer ihrer Gliederungen aus der Wehr ausgeschlossen werden. Das betraf den damaligen Wehrleiter, Erich Hönicke, der den Posten 1984 abgeben musste.
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1950 - 54 Brände bekämpft
1960 - 50-jähriges Bestehen mit einem Umzug durch das Dorf gefeiert
1963 - regte man die Bildung einer Frauenfeuerwehrgruppe und einer Jugendwehr an
1967 - wurde ein Traktor als Zugfahrzeug für den TSA bei der Familie Röming untergestellt
1970 - wurde der Traktor bei der Familie Sallach untergestellt
1975 - der monatliche Mitgliedsbeitrag mitwird auf 1 Mark gesetzt
1985 - 75-jähriges Bestehen mit einem großem Dorffest
1995 - Neubeschaffung der TSF
1996 - am 01.07. wurde die Jugendfeuerwehr unter Gerd Heine (Mitglied der Feuerwehr Schönefeld) und Gerd Alexander gegründet. Die Ersten Mitglieder waren Matthias Schneider, Michael Schneider, Daniel Jatz, Nik Heine, Marc-Philip Hönicke, Hendri Kieselbach, Marcus Berthold und Marcel Albrecht.
2001 - Fertigstellung des neuen Gerätehauses, der monatliche Mitgliedsbeitrag wird auf 1 € gesetz.

2002 - aus einer alten LF8 ein SW 1000 wurde in Eigenleistung von vorwiegend Gerd Alexander, Benno Kuhle und Heinz Zabelumgebaut, die Kinder- und Jugendmannschaft sind Kreismeister geworden.
2003 - nach dem die Kindermannschaft den Kreispokal gewonnen hat, errang sie auch noch denLandesmeistertitel
2004 - Anschaffung einer Vereinsfahne (die durch Spenden finanziert wurden)
Wehrleiter und Schriftführer (ab 1947)
| Jahr | Wehrleiter | Schriftführer |
| 1947 - 1948 | Erich Hönicke | Kurt Junker |
| 1948 - 1949 | Erich Sallach | Kurt Schmid |
| 1949 - 1951 | Walter Linke | Kurt Schmid/Willi Prinz |
| 1951 - 1961 | Paul Schulze | Willi Prinz/Walter LInke |
| 1961 - 1986 | Erwin Schulze | Walter Linke/Alfred Kuhle |
| 1986 - 2003 | Gerd Alexander | Alfred Kuhle/Siegfried Sallach |
| 2003 | Benno Kuhle | Siegfried Sallach |
| 2003 - | Klaus von Behrbalk | Siegfried Sallach |